Hornets verlieren Derby deutlich

Der Kampfgeist stimmt bei Derby-Niederlage in Metzingen

 Eine am Ende deutliche 24:34-Niederlage gab es für die Bundesliga-Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern im Derby bei der TuS Metzingen. Bis zum 18:20 konnte die Mannschaft von Hornets-Coach Pascal Morgant dranbleiben, scheiterte aber einfach zu oft an Nationaltorhüterin Isabell Roch. Weiter geht’s am Samstag, 28. April, 17.30 Uhr, bei der HSG Bensheim/Auerbach.

„Glückwunsch an Edina zum Derbysieg, es war heute sehr emotional. Wir wissen, dass wir ins hintere Tabellendrittel gehören, deshalb ist es immer unsere Chance, wenn bei den Spitzenmannschaften die Einstellung fehlt. Am Ende war es eine deutliche Niederlage, aber wir haben Kampfgeist gezeigt und um jedes Tor gekämpft, bin zwar nicht happy aber auch nicht verstimmt“, erkennt Morgant die Metzinger Stärke an.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, denn ich war ja als Co-Trainerin nicht weit weg vom Team und wir wussten, woran wir arbeiten müssen. Wir sind enger zusammengerückt und es war ein ganz anderes Gefühl im Training und in der Öschhalle. Wir hatten einen guten Start, aber die Probleme können nicht sofort gelöst werden. Aus der Pause sind wir schlecht herausgekommen und haben Fehler gemacht. Isabell Roch war heute aber überragend, deshalb konnten wir einfache Tore machen. Ich bin stolz, dass wir deutlich und nicht nur knapp gewonnen haben“, äußert sich TuS-Interimstrainerin Edina Rott.

Die TusSies kamen besser in die Partie und führten bereits nach 79 Sekunden mit 3:0. Danach wachten die Hornets auf und blieben bis zum 2:4 dran (4.). In der Folge scheiterten die Filder-Handballerinnen reihenweise an Roch und Metzingen nutzte dies zu einfachen Toren aus. Im Anschluss an das 9:3 (10.) wurde es aber wieder besser, die inzwischen für Anne Bocka zwischen die Pfosten gerückte Sarah Wachter gab der Abwehr mehr Sicherheit und vorne wurde konsequenter abgeschlossen. So schmolz der Rückstand auf 7:10 (15.), dennoch nahm Morgant wenig später seine erste Auszeit. Die Gastgeberinnen schafften es anschließend ihren Vorsprung wieder auf bis zu sieben Treffer auszubauen, die Hornets gaben aber nicht auf und kamen bis zum Seitenwechsel wieder auf 13:17 heran. Mit 18:13 ging es in die Kabinen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs geizten beide Teams mit Toren, erst Tanja Padutsch beendete die torlose Zeit nach 4.11 Minuten. Nach zwei weiteren Hornets-Treffern reagierte Rott mit der Time-Out-Karte, dennoch blieben die Gäste bis zum 18:20 (40.) dran. Anschließend kam Roch wieder besser ins Spiel und traf auch zweimal selbst ins verwaiste Hornets-Gehäuse. Eine Viertelstunde vor Schluss bat Morgant seine Truppe nochmals zur Besprechung, dem Metzinger Angriffswirbel war nun aber nicht mehr viel entgegenzusetzen. Beim 32:22 (56.) lag die Morgant-Sieben erstmals mit zehn Toren hinten und beim 34:22 (58.) waren es sogar zwölf. Mit den letzten beiden Toren zum 34:24-Endstand konnte noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden.

Für die Hornets spielten: Wachter, Bocka; Schoeneberg (2), Wolf (2), Blanke (7/2), Ioneac (1), Tissekker (2), Degenhardt, Gera (1), Padutsch (3), Issifou (2), Jäger (4).

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