Glanzloser Hornets-Sieg gegen Pforzheim

Die Hornets konnten am Samstag das Rückspiel in der Klassenerhaltsrunde gegen die TG 88 Pforzheim mit 19:17 (12:10) gewinnen und haben somit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Es war ein eher mäßiges Spiel beider Mannschaften und am Schluss konnten sich die Hornets knapp durchsetzten. Vor lediglich 150 Zuschauer in der Sporthalle 1, war beiden Teams die Nervosität förmlich anzusehen. Viele technische Fehler prägten die insgesamt sehr torarme Partie. Wie schon im Hinspiel erwies sich die Begegnung als Kampf in den Abwehrreihen was die insgesamt 12 Zeitstrafen (8/4) auch belegen. Allerdings passten sich die Unparteiischen nahtlos der schwachen Leistung der Mannschaften an und u.a. entsprach die Zeitstrafen-Verteilung nicht wirklich dem Spielgeschehen.

Bereits nach 10 Minuten legten die Hornets-Verantwortlichen die erste grüne Karte beim Stand von 3:4 für Pforzheim. Diese sollte Wirkung zeigen und in der Folge konnten sich die Hausherrinnen erstmals auch mit 3 Treffern absetzten. Allerdings wehrte sich die TG weiterhin mit Händen und Füßen und beim Stand von 12:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Die Nellinger Fans erhofften sich eine bessere zweite Hälfte was allerdings ein frommer Wunsch bleiben sollte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in irgendeiner Form steigern, technische Fehler auf beiden Seiten in Hülle und Fülle sowie mangelnde Torausbeute prägten weiterhin die Partie. Die Hornets hielten den Gegner konstant mit 2-3 Treffern auf Distanz ehe es in den letzten 3 Zeigerumdrehungen nochmals spannend werden sollte. Pforzheim erzielte den Anschlusstreffer zum 18:17 und die Partie drohte zu kippen. Allerdings war beim nächsten TG-Torwurf die überragende Vivien David auf ihrem Posten und leitete einen sehenswerten Konter ein den Carlina Luft mit einem Heber sicher ins Netzt beförderte. Auch eine letzte Zeitstrafe gegen Denise Kunicke wurde überstanden und somit konnten die Hornets 2 Punkte im K(r)ampf gegen den Abstieg verbuchen.

„Es war kein gutes Handballspiel und am Ende sind wir glücklich über die 2 Punkte. Wie der Sieg zustande kam ist dabei fast schon Nebensache“, sagt Spielleiter Bernd Aichele nach der Partie. „So einen Abstiegskampf braucht kein Mensch und wir sind froh dass die Punkte eingefahren sind“.

„Wir können mit dem Druck in solchen Spielen in keiner Weise umgehen“, brachte Vroni Goldammer nach dem Spiel zu Protokoll. „Eine Abstiegsrunde will ich nie wieder mitmachen! Wir richten den Blick nun auf den kommenden Mittwoch wo wir in Ketsch antreten müssen und ich hoffe, dass die Mädels die Nerven im Griff haben und wir mit zwei Punkten in der Tasche den Klassenerhalt perfekt machen können“.

 

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