Heimniederlage gegen Oldenburg

Hornets verlieren auch gegen Oldenburg

 Auch im vorletzten Heimspiel gegen den VfL Oldenburg hat es für die Bundesliga-Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern nicht zu einem Sieg gereicht. Bei der 30:32-Niederlage agierte die Mannschaft von Hornets-Coach Ralf Rascher zu inkonstant und musste sich nach dem 14:18-Pausenrückstand trotz einer zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung geschlagen geben.

„Diese Runde hat immer wieder einen ähnlichen Ablauf, denn wir sind zu inkonstant. Teilweise zeigen wir, wie gut wir spielen können, dann aber auch das genaue Gegenteil, was eindeutig Kopfsache ist. Unsere erste Hälfte war nicht gut, vor allem in der Abwehr hatten wir kaum Zugriff und haben uns im Eins-gegen-eins wieder schwergetan. Im Angriff haben wir zu viele technische Fehler produziert. Das hat mich doch überrascht, denn sonst steigen wir konzentriert in die Spiele ein. In der zweiten Hälfte sind wir dann schnell herangekommen und lagen sogar mit zwei Toren vorne, da war für mich eigentlich klar, dass wir das nach Hause bringen. Allerdings waren es wieder die technische Fehler durch die wir uns selber das Leben schwer gemacht haben. Am Ende brauchen wir fünf Prozent mehr, da das Glück nicht auf unserer Seite ist. Wir haben jetzt noch ein Heimspiel gegen Bensheim, werden kämpfen, uns fokussieren und ich erwarte viele Emotionen der Spielerinnen“, so Rascher.

Der Start in die Partie verlief ordentlich, aber nach dem 2:2 (5.) wurden die Probleme der Hornets-Defensive immer deutlicher und Rascher reagierte mit der Grünen Karte (10.). Aber auch danach wurde es kaum besser und im Angriff häuften sich die technischen Fehler, weshalb die zuletzt ebenfalls schwächelnden Oldenburgerinnen sich weiter absetzen konnten und der Hornets-Kommandogeber beim 9:13 (22.) ein zweites Mal intervenierte. Bis zur Pause konnte der Rückstand dennoch nicht verkürzt werden und mit 14:18 ging es in die Kabinen.

Raschers Halbzeitsprache zeigte schnell Wirkung, denn 18:18 (35.) war erstmals der Gleichstand wieder hergestellt. Zwar konnte sich der VfL zwischenzeitlich wieder auf zwei Treffer absetzen, jedoch machten die Filder-Handballerinnen in ihrer stärksten Phase aus einem 20:22 (41.) ein 24:22 (44.). Nun sah es so aus, als könnte tatsächlich der erste Erfolg seit Ende Dezember gelingen, aber ab dem 25:25 (48.) konnte Oldenburg wieder vorlegen, während die Hornets nachziehen mussten. Bis zum 30:30 (59.) blieb alles offen, die letzten zwei Tore gehörten dann allerdings den Gästen, die sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließen.

Für die Hornets spielten: Wachter, Meißner; Ioneac (3/2), Tissekker, Degenhardt (10/1), Gera (5), Marcikova (3), Stuttfeld, Padutsch (6), Ridder, Issifou (3), Jäger.

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