Hornets werden Favoritenrolle in Echterdingen gerecht

Die Schwaben Hornets wurde mit einem 34:26-Sieg bei der HSG Leinfelden-Echterdingen ihrer Favoritenrolle gerecht.

Zwar mussten die Hornets auf ihre Spielmacherin Chiara Baur (krankheitsbedingt) und auch auf Celine Effinger (Knieprobleme) verzichten jedoch übernahm Linda Leukert das Zepter auf der Kommandogeberposition und das richtig gut.

Vor rund 280 Zuschauer eröffnete Annika Distel das insgesamt torreiche Spiel. Echterdingen hatte von Beginn an Mühe dem Tempospiel der Gäste entgegen zu halten. Bereits nach 17 Zeigerumdrehungen hatten sich die Hornissen eine komfortable 5:11-Führung herausgeworfen. Zu harmlos, mit wenig Druck aufs Tor und zahlreiche technische Fehler prägten das Angriffsspiel der HSG und machten dadurch der kompakten Gästeabwehr das Spiel ziemlich leicht. Bis zur Pause hielt der 6-Tore-Vorsprung der Hornets Bestand und beim 11:17 wurden die Seiten gewechselt. Vom Spielverlauf her hätten die Hornissen nach 30 Minuten weitaus höher führen können. Allerdings schlichen sich auch hier unkonzentrierte Abschlüsse ein und Vroni Goldammer hatte Gesprächsstoff für die Pausenansprache.

Dies zeigte zu Beginn der zweiten Halbzeit auch Wirkung. Wieder legten die Hornissen los wie die Feuerwehr. Zwar gelang der erste Treffer nach Wiederanpfiff den Gastgeberinnen jedoch setzten sich danach die Hornissen mit einem 3:0-Lauf auf 12:21 ab. Nach 49 Minuten war die Partie praktisch gelaufen durch einen Doppelschlag von Hanna Hojczyk sowie einen Treffer durch Larissa Aller die das Ergebnis auf 15:28 schraubten. Im Spiel der Gastgeberinnen war bezeichnend dass die Shooterinnen im Rückraum fehlten und im 1 gegen 1 oftmals Endstation in der Gästeabwehr war. Goldammer wechselte nun munter durch und alle Spielerinnen kamen zu ihren Einsatzzeiten. Zwar konnte die HSG gegen Ende der Partie noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben zu mehr sollte es jedoch nicht mehr reichen und zum Schluss stand ein verdienter 26:34 Erfolg für die TVN-Mädels zu Buche.

Für die Hornets ist nun abermals eine Woche Spielpause bis zum Derby gegen Frisch Auf Göppingen am 11. März in der heimischen Sporthalle 1. Ob die Pause so gut ist für den Spielrhythmus ist zu bezweifeln. Jedoch lässt sich am Rahmenkalender vom DHB nicht schrauben. Das Spiel gegen die Zweitligareserve aus Göppingen ist für das Team um Vroni Goldammer eine ganz wichtige Geschichte und muss auf jeden Fall gewonnen werden will man den Abstiegsplätzen bzw. dem Relegationsplatz entrinnen. Nach Minuspunkten stehen die Hornets derzeit auf Rang 7 was den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Das Restprogramm ist nach dem letzten Heimspiel gegen Frisch Auf ganz besonders schwer. Mit dem TSV Haunstetten und Wolfschlugen bekommt man es mit zwei Spitzenteams der Liga zu tun und dies jeweils in fremder Halle.

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